Wahlkampfauftakt in Moosburg an der Isar

04.02.2020

Deutschland ist Kulturreiseziel Nummer 1 in Europa und weltweit wegen seines reichhaltigen kulturellen Erbes geschätzt. Die Deutschen verweigern jedoch immer häufiger die Annahme eben dieses Erbes: Umbenennung von Straßen und Plätzen, Schulen, Kasernen und Universitäten offenbaren diese Identitätsstörung. Deutsch zu sein, wird nur noch als zufällig und beliebig, keineswegs mehr als wesenhaft oder gar sinnvoll erachtet. An Schulen wird den Kindern – wenn überhaupt - nur bruchstückartiges Wissen über ihre eigene Herkunft als Deutsche vermittelt. So wächst eine Generation ohne Identität heran, die nicht mehr um ihren Platz in der Welt weiß und der eigene Tradtionen wesensfremd sind. Dies wird noch befeuert von einem klischeehaften, spießigen Identitätsbild, das von der Bundesregierung in Plakataktionen geschürt wird: Deutschland als Land der Warentrennstäbe und Verkehrsschilder, der Dackel und Gartenzwerge; und offenbart sich auch in der Weise, wie das diesjährige Beethoven-Jahr begangen wird: man versucht sich Beethoven dienstbar zu machen, indem man ihn als "EU-Vertreter", "Weltbürger" oder "Klimaschützer" verklärt, der womöglich – und das macht doch Hoffnung! – zudem auch noch schwarz war.

 

 

 

 

 

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