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Keine Vorzugsbehandlung für den Islam


Fasten möge wer will - das galt und gilt für alle Religionen und lief seit Jahrzehnten auch für den 'Ramadan' in Deutschland ohne politisches Getöse ab. Der schwerwiegende, von nicht-islamischen Medizinern vorgebrachte Einwand gegen das Hungern und Dursten von Kindern und Heranwachsenden in der heißen Jahreszeit galt auch schon immer, wurde allerdings nie gehört - obwohl hier eine Verantwortung des deutschen Staates gegeben war. Was neu ist, ist die politische Vereinnahmung der religiösen Sitte einer fremd-kulturellen Minderheit in Deutschland durch Glück- und Segenswünsche der Oberhirten unseres säkularen Staates, wie sie der christlichen (Noch-)Mehrheit in diesem Lande nie zuteil wurden.

Ganz abgesehen vom billigsten Polit-Kalkül wie Stimmenfang - und einer umgedrehten, sich anbiedernden 'Integration' der deutschen Gesellschaft in den Islam - täuscht Hr. Seehofer, der den Muslimen "eine gesegnete Zeit der Freude und der Nächstenliebe" wünscht, vor, in der islamischen Religion ginge es wesentlich um den christlichen Begriff der Nächstenliebe. Die angebliche 'Nächstenliebe' hört allerdings da auf, wo das Recht auf Individualität und Religionsfreiheit anfängt: wer beim Fasten nicht mitmacht, ist 'kein echter Moslem'; und auch muslimische Schüler, die nicht fasten wollen, müssen sich strenger gläubigen Schülern unterwerfen, um nicht ausgestoßen, gemobbt oder angegriffen zu werden. In einer Schule, in der 97% der Schüler einen Migrationshintergrund haben, leiden alle Kinder: die im Fasten wetteifern und die nicht mitmachen wollen.

Der deutsche Innenminister sollte sich dringend um ganz andere, seiner Verantwortung unmittelbar betreffende Aspekte des Islam kümmern - z.B. um seine gesetzwidrigen Lehren und deren negative Auswirkungen in unserer Gesellschaft.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/der-ramadan-hat-begonnen-muslime--die-nicht-fasten--brauchen-mut-30408742

https://philosophia-perennis.com/2018/05/16/bundesinnenminister-seehofer-csu-wuenscht-einen-gesegneten-ramadan/

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